Stephan Hagen

Am Sonntag Morgen, den 9.Mai 2010 ist Stephan ins Licht gegangen. Er hat sein  Leben mit großer Würde vollendet. Trotz der schweren Krankheit seit fast zwei Jahren hat er jeden Tag gelebt, mit einem unerschütterlichen Vertrauen in das Hier-und Jetzt. Das Bild, welches er sehr liebte, war die Verwandlung von der Raupe in den Schmetterling. Mit dem Bild wollte er uns sagen, dass wir aus unseren kindlichen Verstrickungen in die Freiheit des Augenblicks kommen dürfen. Jetzt darf seine Seele fliegen, wie ein Schmetterling. Wir sind unendlich dankbar diesen Weg mit ihm gemeinsam gegangen zu sein.

Die Essenz seiner Weisheit lebt in uns allen weiter.

Stephans Trauerfeier lebte von der Präsenz des Göttlichen. Dazu könnt ihr drei Texte, bzw. Trauerreden lesen, wenn ihr auf “Aktuelles” geht.

Mit herzlichem Gruß
Monika Fell-Hagen

Fest und gut gegründet
richtet sich der Zweig
im Licht des Wohlwollens auf.
Mit der Kraft des Verstehens
öffnen sich knarzend
die winterharten Schutzschalen
der Knospen.
Die zarte und
verletzliche Blüte
entfaltet sich
still knisternd vor Freude,
wobei der Duft des Mitgefühls
sich zu verströmen beginnt.
Wenn die Blütenblätter
verwelken, erwacht tief im Kelch
die Frucht des Lebens und
gibt sich einfach hin,
das Leben ist ewig,
ich bin

Stephan Hagen

 

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