Trans-Personal

Bewußtseinsentwicklung trans-personal
Centrum für transpersonales Wachstum: trans-personal

In meinem Verständnis von Trans-Personal berufe ich mich auf verschiedene Strömungen der Psychologie, Philosophie und Religion.

Ken Wilber hat diese Strömungen in mehreren Werken niedergelegt. Er weist darin auf die Entwicklung des Bewusstseins vom Präpersonalen zum Personalen und zum Transpersonalen hin. In den ersten Lebensjahren einschließlich pränataler und geburtlicher Zeit entstehen wichtige Prägungen, die zunächst unbewusst gespeichert werden. Mit der Entwicklung der Selbstreflexion, ab der Pubertät und dem beginnenden Erwachsenenleben beginnt zunehmend mehr Bewusstwerdung. Die Ich-Kräfte erwachen, die für die Gestaltung und Meisterung des Lebens nötig sind. Gleichzeitig entwickelt sich  aber auch schon der spirituelle Keim im Persönlichen. Erfahrungen in der Liebe, in der Natur im sakralen Raum oder in der Kunst weisen über das Persönliche hinaus auf das Transpersonale, die Einheitserfahrung, das Verbundensein mit der ganzen Welt.

C.G. Jung ist unter den Psychologen der Erste, der vom “spirituellen Trieb” im Menschen sprach.  Einer grundlegenden Sehnsucht also, die auf Sinnfindung und ganzheitliche Individuation im Feld von Gemeinschaft und Kollektiv ausgerichtet ist. Er setzte sich vom Kulturpessimismus von Sigmund Freud ab und bahnte den Weg auch für die humanistischen Therapieformen, in denen vom grundsätzlich Guten im Menschen ausgegangen wird (Rogers, Maslow, Assagioli).

Stanislav Grof, der Begründer des holotropen Atmens geht von einem Modell der menschlichen Psyche aus, indem die Bedeutung der spirituellen und kosmischen Dimension anerkannt wird, sowie das Potential zur Weiterentwicklung des Bewusstseins.

Karlfried Graf Dürckheim sprach von dem Zeuge sein, der Immanenz der Transzendenz in der Welt. Das klingt etwas abstrakt, doch er meinte ganz einfach, dass durch jeden Menschen dieses göttliche Licht durchscheint und er Zeuge sein kann dieser göttlichen Präsenz.

Jeru Kabbal verbindet die tiefenpsychologische Sichtweise mit verschiedenen Meditations-Techniken. Das Erkennnen und Lösen individueller kindlicher Muster führt in den Zustand eines aufgewachten, erwachsenen Menschen, der sein Potential an Klarheit und Liebe als ein Geschenk in die Welt weitergibt.

Willigis Jäger spricht von den verschiedenen mystischen Wegen in den Religionen in denen mit verschiedenen Begriffen dieses Licht im Menschen benannt wird. Die christlichen Mystiker sprechen von dem Christusbewusstsein, die Buddhisten von der Wesensnatur, die Hindus und Yogis von Atman, die Sufis aus dem Islam von Allah, die Schamanen sprechen von der “Kraft” oder “Spirit”. Wir können es ganz einfach auch den “heiligen Augenblick” nennen, der immer Jetzt ist.

So gibt es viele Quellen aus denen die Idee zur Gründung des Transpersonalen Centrums gespeist wurde und mit denen ich eine Verbindung zwischen Psychotherapie und Meditation herstellen möchte, um zur Entwicklung des “aufgewachten”  oder des “heilen” Menschen, des menschlich werdenden Menschens beizutragen.

Monika Fell-Hagen über transpersonale Psychotherapie
Eine kurze Einführung zum Begriff der transpersonalen Psychotherapie

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Dr. Stephan Hagen