Judith Reder

Doktor der Philosophie
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Tiefenpsychologie)
Heilprakterin für Psychotherapie
Musiktherapeutin (Master of Musictherapy)

Weiterbildungen:
Gestaltherapie für Kinder und Jugendliche
Systemisches Gestalt-Coaching 
Logotherapie

Kontakt:
E-Mail: judith.reder@gmx.net
Tel.:      0170- 5527865

Zur Person

Der Wunsch, Menschen dabei zu unterstützen, zu werden, wer sie eigentlich sind, sie dabei zu begleiten, ganz sie selbst zu sein, ist schon sehr lange in mir. Mein beruflicher Weg stellt eine große Suchbewegung dar, mich diesem Wunsch zu nähern. Auf vielen verschiedenen Gebieten habe ich Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt, die dazu beigetragen haben, dass dieser Wunsch umgesetzt werden kann:

In meinem Studium der Pädagogik und der Philosophie habe ich mich mit verschiedenen anthropologischen Theorien auseinandergesetzt. In meinem Studium der Literaturwissenschaft habe ich den sprachlich-künstlerischen Umgang mit den zentralen Themen der Menschen kennengelernt. Meine Promotion zum Thema „Bildung als Selbstverwirklichung“ war eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstwerdung. In meinem Studium der Musiktherapie habe ich einen musikalisch-emotionalen Zugang zum Menschen entdeckt, wo die vorsprachlichen oder sprach-losen Bereiche berührt werden und bisher Ungehörtes zum Ausdruck kommen kann. Schließlich habe ich in meinem Approbationsstudium zur tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche mein Wissen darum vertieft, wie die Erfahrungen, die wir in Kindheit und Jugend machen, unser Leben prägen. Die Psychodynamik, kann -sofern sie unbewusst bleibt- das Leben im Hier und Jetzt auf blockierende Weise mitbestimmen, ohne dass wir es wollen. Diese unbewussten Dynamiken können dazu führen, dass wir nicht so leben können, wie wir es uns eigentlich wünschen, dass wir nicht der Mensch sein können, der wir in unserem tiefsten Inneren sind, ja sogar, dass wir krank werden. Traumatische Erfahrungen, seien sie durch dysfunktionale Bindungserfahrungen oder Schicksalsschläge   (schwere Krankheit, Tod nahestehender Menschen, Unfälle, Naturkatastrophen, etc.) bedingt, werden in unserem Nervensystem gespeichert. Die verschiedenen Symptome wie Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Essstörungen und andere psychische Erkrankungen stellen einen inneren Lösungsversuch für das Erlebte dar, den es zunächst zu würdigen gilt. Zu verstehen, was ursächlich ist für das Symptom ist ein erster wichtiger Schritt. Aber Heilung ist keine Sache des Begreifens und Verstehens von Zusammenhängen, auch wenn das zunächst hilfreich ist. Der Körper, mit dem unsere Gefühle auf das engste verwoben sind, muss in die therapeutische Arbeit einbezogen werden und ist der Orientierungs- und Ausgangsort. Tiefe Heilung kann da geschehen, wo der Mensch auf dem Weg über seine Gefühle und seinen Körper alte Prägungen und Verletzungen transformieren kann und wieder Zugang findet zu seinem „wahren Selbst“, zu seiner „Person“, zu dem Bereich in sich, der unverletzt und ganz ist. Hier kann sich der trans-personale Raum im Inneren öffnen, in dem man zu sich selbst kommt und gleichzeitig über sich selbst hinauswachsen kann. 

Als Therapeutin möchte ich Menschen begleiten, sie selbst zu sein und ihnen helfen, sich zu lösen von den Verletzungen, die den Zugang zu diesem Selbstsein blockieren.

Therapeutische Tätigkeit

Zunächst habe ich seit 2003 als Musiktherapeutin ambulant mit Erwachsenen und Kindern gearbeitet (Master of Musictherapy und Heilpraktikerin für Psychotherapie). Ab 2009 war ich in einer psychosomatisch-psychotherapeutischen Klinik mit Traumaschwerpunkt tätig. Zuerst als Praktikantin, dann als Bezugstherapeutin in der Eltern-Kind-Abteilung, schließlich als Bereichsleiterin der Eltern-Kind-Abteilung. 2014 begann ich im ambulanten psychotherapeutischen Bereich zu arbeiten, zunächst noch parallel zur Tätigkeit in der Klinik, dann ausschließlich ambulant. Weiterbildungen habe ich unter anderem in den Bereichen Traumatherapie (EMDR), Gestalttherapie (bei Violet Oaklander in den USA und am KIKT in Köln), Logotherapie (Viktor-Frankl-Institut, Fürstenfeldbruck), Coaching (Institut für integrative Gestalttherapie, Würzburg) und Eltern/Säuglings- und Kleinkindtherapie (Ärztliche Akademie München) gemacht. Der Schwerpunkt liegt aktuell auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern oder Bezugspersonen sowie jungen Erwachsenen (bis 21 Jahre). (Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin). Neben der Einzeltherapie besteht auch die Möglichkeit zur Gruppentherapie. Für Erwachsene biete ich Einzelberatung sowie Musiktherapie an.

Veröffentlichungen: 

„Bildung als Selbstverwirklichung. Zur Rehabilitierung eines postmodernen Bildungsbegriffs“. Würzburg:2004

„Gestörte Bindungen. Die stationäre Eltern-Kind-Psychotherapie“ in: Plassmann (Hg.): „Die Kunst seelisches Wachstum zu fördern“. Gießen:2014

 

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